
Gespräche über Arbeitnehmerrechte, Mindestlohn,Leiharbeit und Gewalt in der Gesellschaft standen nach Weihnachten im Fokus von MdL Harald Schneider in seiner Eigenschaft als Landsesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern. Zunächst besuchte er zusammen mit den Vorsitzenden der anderen DGB-Gewerkschaften den Vatikan und sprach dabei mit Kurienkardinal Raffaele Martino, der bis November 2009 Vorsitzender des Päpstlichen Rates « Justitia et Pax », Gerechtigkeit und Frieden, war. Die Rechte der Arbeitnehmer ziehen sich seit Jahrzehnten durch die Enzykliken der Päpste. Acht Papstverlautbarungen gab es bisher zu Themen der katholischen Soziallehre. Mit der Enzyklika « Caritas in Veritate » Liebe in der Wahrheit » vor dem Weltwirtschaftsgipfel 2009 erregte Papst Benedikt XVI. nicht nur in Italien viel Aufsehen. Kurienbischof Josef Klemens, der fast 20 Jahre Privatsekretär von Josef Ratzinger war, führte die Gäste aus Deutschland durch den Vatikan. Bei der Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion knüpfte Harald Schneider an die Gespräche im Vatikan an und sprach mit Erzbischof Reinhard Marx, der von 1999 bis 2008 Vorsitzender der deutschen Kommission für »Gerechtigkeit und Frieden » war.
