Das Polizeipräsidium München mit seinen fast 7000 Polizeibeschäftigten ist mit keinem anderen Präsidium in Bayern zu vergleichen. Dies machte Polizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer gleich zu Beginn des Besuchs von MdL Harald Schneider, gerade in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, deutlich. Die große Einsatzbelastung und die angespannte Personalsituation waren nur zwei der vielen Themen, die Präsident Schmidbauer und Harald Schneider zusammen mit dem Leiter des Präsidialbüros Polizeidirektor Christian Weis und Personalratsvorsitzenden und Vorsitzenden der Bezirksgruppe München der GdP, Arno Schindler, erörterten. So stellte zuletzt die Sicherheitskonferenz die Münchner Polizei vor große Herausforderungen. Die Beurteilung der Sicherheitslage allein an den Teilnehmern an der Demonstration zu bemessen ergibt ein vollkommen falsches Bild. Darüber hinaus habe der Besuch von fast 90 Außen- und Verteidigungsminister und der damit verbundene Personenschutz die Polizei stark gefordert. Mit Besorgnis wurde auch die Verschiebung der Dienstpostenhebungen um drei Monate registriert, wenngleich die Hebungen nach A 11/12 nicht das Kernproblem in München sind, da viele Beamten aufgrund ihres Lebensalters noch nicht angehoben werden können. Von links: PD Christian Weis (Leiter des Präsidialbüros), Harald Schneider, MdL und Landesvorsitzender, Polizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer und GdP-Vorsitzender Arno Schindler.
Sicherheit & Inneres
Veröffentlicht am 13.02.2010
