Landtag muss sich mit Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken befassen

Umwelt & Verkehr

Der Bayerische Landtag muss sich demnächst mit der von CSU/CDU und FDP betriebenen Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken befassen: Eine von der SPD im Frühjahr gestartete Massenpetition haben über 30.000 Menschen unterschrieben und wollen damit erreichen, dass es bei dem vor genau zehn Jahren von der damaligen rot-grünen Bundesregierung vereinbarten Atomausstieg bleibt.

Auch der SPD-Kreisverband Main-Spessart hat annähernd 1000 Unterschriften für die Massenpetition eingebracht, die auf der Main-Spessart Ausstellung und Infoständen der SPD gesammelt wurden.
Genau bis zum 10. Jahrestag des rot-grünen Atomkonsenses am 13. Juni war die Eintragungsfrist für die Massenpetition gelaufen – jetzt sind die Unterschriften ausgezählt. Bis zum lezten Wochenende waren es genau 30.325, wobei in den nächsten Tagen noch einige Nachzügler dazukommen dürften. SPD-Kreisvorsitzender Harald Schneider, ist erfreut über die hohe Beteiligung und den Zuspruch aus der Bevölkerung, den die SPD-Landtagsfraktion mit der Massenpetition in so kurzer Zeit bekommen hat. „Dies ist ein eindeutiges Signal der Menschen in Bayern an die schwarz-gelbe Regierungskoalition, ihre Pläne für eine Laufzeitverlängerung endlich aufzugeben. Die Botschaft lautet ganz klar: Finger weg vom Atomkonsens!" so MdL Harald Schneider.
Schneider: „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Nutzung der Kernkraft. Doch die schwarz-gelbe Regierung verfolgt ihre Klientelpolitik für die Atomlobby und betreibt ein gefährliches Spiel mit unserer Zukunft." Die SPD-Landtagsfraktion fordert besonders auch CSU-Umweltminister Söder auf, auf die vielen unabhängigen Experten zu hören und endlich für eine Politik einzutreten, die die Zukunft sichert. Die SPD-Landtagsfraktion wird am 7. Juli die über 30.000 gesammelten Unterschriften der Massenpetition zur weiteren Beratung im Landtag an Parlamentspräsidentin Barbara Stamm überreichen und bei einer Pressekonferenz über das weitere Vorgehen informieren.

 
 

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