Die Katze ist aus dem Sack: Bundesgesundheitsminister Rösler will die Verpflichtung der Krankenkassen aufheben, Hausarztverträge abzuschließen. Trotz seiner unermüdlichen Lippenbekenntnisse zur Stärkung der Hausärztinnen und Hausärzte zeigt sein politisches Handeln das genaue Gegenteil.
MdL Harald Schneider ist schockiert: "Wir werden den Angriff der schwarz-gelben Koalition auf die medizinische Grundversorgung durch Hausärzte nicht dulden. Mit vorgeschobenen Argumenten bedroht Rösler die wichtige und flächendeckende Versorgung durch Hausärztinnen und Hausärzte.“
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Ärztinnen und Ärzte aber auch die Krankenkassen, die zum Teil erst in den letzten Wochen solche Verträge abgeschlossen haben, dürfen dadurch nicht verunsichert werden. Wer will, dass die Menschen in Bayern auch zukünftig flächendeckend hausärztlich versorgt werden, muss diese Pläne ablehnen. Das gilt auch für den bayerischen Gesundheitsminister, der an dieser Stelle beweisen kann, dass ihm die Versorgung der Menschen in Bayern wirklich am Herzen liegt. „Die Hausärzte in Bayern und ganz Deutschland können sich der politischen Unterstützung der SPD sicher sein. Wir sagen klar, die Verpflichtung zu Hausarztverträgen muss bestehen bleiben!" meint Harald Schneider.
